Das Plattenepithelkarzinom

Plattenepithelkarzinom - Behandlung in Wien bei Hautarzt Dr. Okamtoto

Abbildung 1: Beispiel von einem exulzerierten Plattenepithelkarzinom

Das Plattenepithelkarzinom der Haut wird, gemeinsam mit dem Basaliom, häufig als der „weisse“ Hautkrebs (im Gegensatz zum „schwarzen“ Hautkrebs=Melanom) bezeichnet. Wie der Name sagt, sind diese meist hell und im Gegensatz zum Melanom ist die Entfernung des Tumors in der Regel ausreichend. Erfolgt diese Entfernung jedoch nicht vollständig, sind Rezidive (Wiederauftreten an derselben Stelle) zu erwarten.

Zur Vereinbarung eines Termins zur Behandlung eines Plattenepithelkarzinom in Wien kontaktieren Sie Prof. Okamoto (Wahlarzt, keine Kassen) bitte per Telefon unter +43 676 967 4013 oder +43 1 40114/5701, per E-Mail an ordination@hautarztokamoto.at oder verwenden Sie das Online-Kontaktformular.

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Ursprung – woraus entstehen Plattenepithelkarzinome

Das Plattenepithelkarzinom hat seinen Ursprung in den Keratinozyten, die mehr als 90% der Epidermis (oberste Hautschicht) ausmachen. Sie sind die „Trägerzellen“ der Epidermis und hat vielfältige Funktionen. Am Ende ihrer Lebenszyklen bilden Sie die Hornschicht. Bei Sonnenbestrahlung können die ultravioletten (UV) Strahlen die DNA schädigen. Beim Plattenepithelkarzinom stellt daher eine übermäßige und wiederholte Sonneneinwirkung den wichtigsten Risikofaktor.

Aussehen – wie erkennt man ein Plattenepithelkarzinom?

Plattenepithelkarzinom - Behandlung in Wien bei Hautarzt Dr. Okamtoto

Abbildung 2: Beispiel von einem exulzerierten Plattenepithelkarzinom

Plattenepithelkarzinome sind im Gegensatz zu Melanomen hell (hautfarben), weshalb sie auch „weisser“ Hautkrebs genannt werden. Sie können als Vorstufen (aktinische Keratosen) oder oberflächliche Formen (Morbus Bowen) beginnen. Aktinische Keratosen sind durch eine raue, sandpapier ähnliche Oberfläche gekennzeichnet. Sie sind eher klein, können jedoch zu mehreren auftreten. Meistens sind Stellen betroffen, die vor der Sonne nicht geschützt sind, so wie zum Beispiel die Kopfhaut, Gesicht und Handrücken. Sie fallen wenig auf, da sie farblich kaum von der Umgebung abheben.

Ein sogenanntes Morbus Bowen kann schon etwas größer werden und ist durch eine rötliche Farbe gekennzeichnet. Sie ist jedoch flach und ist ansonsten beschwerdefrei. Bei einem invasivem, also tief wachsenden Plattenepithelkarzinom, beginnt der Tumor auch dick zu werden. Es bilden sich hautfarbene knotige Läsionen (siehe Abbildung 1 und 2). Schließlich kann es auch wie beim Basaliom zu Geschwürbildungen (Ulzerationen) kommen.

Prophylaxe

Hier ist insbesondere auf konsequenten und kontinuierlichen Sonnenschutz zu achten. Plattenepithelkarzinome und ihre Vorstufen entstehen meistens an Stellen, die gewöhnlicherweise freiliegen und somit keinen Schutz (fehlende Kleidung) vor der Sonne haben. Es betrifft daher hauptsächlich (ältere) Personen, die regelmäßig im Freien arbeiten oder sich aufhalten (berufsbedingt oder auch in ihrer Freizeit) und lichtempfindlich sind (unter der Sonne öfter rot werden und wenig dunkel werden).

Dabei besteht Sonnenschutz nicht allein durch das Auftragen von Sonnencremen mit hohen Lichtschutzfaktoren (LSF 50) sondern auch aus entsprechender Kleidung (langärmelig, Kopfbedeckung, etc.) und Vermeiden von direkter Sonnenbestrahlung. Dies sollte zur alltäglichen Selbstverständlichkeit werden.

Behandlung (Stand Februar 2016)

Die Behandlung hängt von der Größe und Art des Plattenepithelkarzinoms ab. Die oben genannten oberflächlichen Vorstufen können auch ohne Operation behandelt werden. Hierfür gibt es Alternativen wie die Vereisung mit flüssigem Stickstoff oder auch Cremen, die man selber auftragen kann. Bei großflächigem Befall kann auch 5-Fluorouracil in Österreich unter stationären Bedingungen verwendet werden. Die Diagnose wird durch eine kleine Hautprobe bestätigt.

In jedem Fall gehören die behandelten Stellen in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Bei invasiven Plattenepithelkarzinomen kann nur eine Operation eine vollständige Entfernung und somit eine Heilung gewährleisten. Es ist daher zu beachten, ob die histologische Diagnose die Entfernung „in toto“ (auf Deutsch „im Ganzen“) bestätigt. Metastasierungen (das Streuen von Krebs in andere Teile des Körpers) kommen bei Plattenepithelkarzinomen der Haut sehr selten, nur bei sehr fortgeschrittenen Stadien vor.

Gutartige Hauttumore

Die meisten Veränderungen sind jedoch nicht bösartig. Diese Veränderungen entarten selten und müssen nicht behandelt oder entfernt werden. Dazu zählen:

  • Muttermale (lat. Naevi)
  • Seborrhoische Keratosen („Alterswarzen“)
  • Hämangiome („Blutschwamm“)
  • Lipome
  • Warzen

Bitte beachten Sie:

Der Inhalt dieser Seite dient lediglich zur Information von Patientinnen und Patienten und stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Diagnose und Behandlung hängt von der jeweiligen Situation bzw. Begebenheit ab und kann unter Umständen von der oben beschriebenen abweichen. Im Falle einer Unklarheit fragen Sie bitte Ihre Hautärztin bzw. Ihren Hautarzt.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.genomel.org

Terminanfrage Praxis Dr. Okamoto

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