Muttermalkontrolle in Wien – Hautkrebsvorsorge in der Privatordination

Regelmäßige Muttermalkontrollen mit Auflichtmikroskopie sind der zentrale Bestandteil der Hautkrebsvorsorge. Sie helfen, Hautkrebs rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. In der Privatordination von Univ. Prof. Dr. Okamoto, Dermatologe in Wien 1090, stehen dafür Auflichtmikroskopie in analoger und digitaler Form sowie ein Ganzkörper-Scan (Bodyscan) zur Verfügung — alle drei auf Melanom-Früherkennung ausgerichtet.

In den letzten Jahrzehnten wurde weltweit eine kontinuierliche Zunahme der Häufigkeit des Melanoms festgestellt — es gehört damit zu den Krebsarten mit der schnellsten Zuwachsrate der Neuerkrankungen. Besonders bedrohlich erscheint dabei, dass zunehmend mehr junge Menschen betroffen sind. Wie bei allen Krebsarten gilt auch hier: Je früher die Diagnose und Entfernung, desto besser die Prognose.

Muttermalkontrolle Wien

Muttermale sind gutartige Veränderungen der Haut. Sie entstehen und verändern sich unser Leben lang. Dabei sind die Sonne und natürlich künstliches ultraviolettes Licht, wie z. B. im Solarium, die wichtigsten Verursacher. Auf der anderen Seite ist das Vorhandensein von vielen Muttermalen ein Risikofaktor für Melanome. Daher empfiehlt sich eine regelmäßige Muttermalkontrolle.

Zur Vereinbarung eines Termines bei Prof. Dr. Okamoto in Wien (Privatordination, keine Kassen) kontaktieren Sie die Ordination bitte per Telefon unter +43 1 40111-5701 oder verwenden Sie das Kontaktformular.

Wichtige Risikofaktoren für ein Melanom

Nicht jeder Mensch hat dasselbe Risiko, an einem Melanom zu erkranken. Die folgenden drei Faktoren sind die wichtigsten Hinweise darauf, dass eine regelmäßige Muttermalkontrolle besonders zu empfehlen ist:

  1. Familiäres Vorkommen: Zwei oder mehr Personen in Ihrer Familie haben ein histologisch gesichertes Melanom.
  2. Viele Muttermale: Die Anzahl der Muttermale einer Person korreliert mit dem Risiko des Melanoms.
  3. Veränderungen eines Muttermals: Ändert sich ein Muttermal in Form, Farbe oder Größe, ist eine fachärztliche Untersuchung dringend zu empfehlen.
  4. Heller Hauttyp: Menschen mit heller Haut, hellen Augen und roten oder blonden Haaren haben ein erhöhtes Risiko, da ihre Haut weniger Eigenschutz gegen UV-Strahlung besitzt.
  5. Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend: Schwere Sonnenbrände in jungen Jahren erhöhen das Melanomrisiko dauerhaft — auch wenn sie Jahrzehnte zurückliegen.

Hautkrebsvorsorge in Wien: 3 Untersuchungsmethoden

Eine Muttermalkontrolle bei Prof. Dr. Okamoto in Wien dient zur Untersuchung und Verfolgung von auffälligen Hautveränderungen und zur Melanomfrüherkennung. Die folgenden Methoden stehen dafür zur Verfügung.

1. Auflichtmikroskopie

Die Auflichtmikroskopie macht Details eines Muttermals sichtbar, die mit freiem Auge nicht zu erkennen sind, und ist damit ein wichtiges Hilfsmittel zur Früherkennung von Melanomen und anderen Hauttumoren. Möglich wird das durch ein Linsensystem, das die Strukturen unter der Hautoberfläche vergrößert darstellt. Physikalisch entspricht das Aufsetzen des Mikroskops auf die Haut dabei dem Effekt einer Taucherbrille — es entsteht eine „klare Sicht“ unter die Oberfläche. Aus der Kombination beider Aspekte, der vergrößerten Darstellung und der Beurteilung des Muttermals unter der Oberfläche, ergibt sich eine deutlich verbesserte Beurteilbarkeit.

Die Auflichtmikroskopie erhöht auf diese Weise die Diagnosesicherheit und kommt bei der Untersuchung einzelner Male zum Einsatz. Bleibt der Befund nicht eindeutig oder besteht ein Restzweifel, wird das betreffende Mal je nach Grad der Veränderung entweder gleich entfernt oder im zeitlichen Verlauf mittels digitaler Auflichtmikroskopie weiter beobachtet.

2. Digitale Auflichtmikroskopie

Die digitale Auflichtmikroskopie kombiniert die Vorteile der Auflichtmikroskopie mit der digitalen Aufzeichnung für eine Beobachtung im zeitlichen Verlauf. Sollten zahlreiche Muttermale nicht eindeutig gutartig erscheinen (also nicht „klein“ oder rund, oder aus mehr als nur einer Farbe bestehend), ist diese Methode eine gute Alternative zur operativen Entfernung.

Die Veränderungen, die über einen kurzen Zeitverlauf (gewöhnlich 2 bis 6 Monate) auftreten, sind vorwiegend für eine reine morphologische Charakterisierung für die Beurteilung hilfreich. Aber auch Langzeitanalysen können Veränderungen, die nach mehreren Jahren entstehen, besser identifizieren und erhöhen so die diagnostische Sicherheit. So können gezielt verdächtige Muttermale identifiziert und entfernt werden.

3. Ganzkörper-Scan: die ganzheitliche Hautkrebsvorsorge

Der Ganzkörper-Scan (Bodyscan, auch Total Body Mapping) kommt besonders Personen mit hellem Hauttyp, vielen Muttermalen oder bereits diagnostiziertem Hautkrebs zugute, da sie von einer Früherkennung besonders profitieren. Die Untersuchung wird in der internationalen Richtlinie für Hautkrebsvorsorge empfohlen.

Bei dieser Methode wird die gesamte Haut aufgenommen. Dadurch können sämtliche Veränderungen der Haut objektiv beurteilt werden. Neben der Komponente für digitale Auflichtmikroskopie (Aufnahme einzelner Muttermale) enthält das System auch ein hochauflösendes digitales Kamerasystem für Ganzkörperfotos. Dadurch werden nicht nur auffällige Muttermale aufgenommen und im Verlauf kontrolliert, sondern auch Hautveränderungen, die erst im Verlauf auftreten, leichter identifiziert. Das ist deswegen wichtig, da Melanome auch auf gesunder Haut und nicht nur aus bereits bestehenden Muttermalen entstehen.

Ergebnis von Bodyscan zur Hautkrebsvorsorge mit markierten Muttermalen

Terminvereinbarung für den Ganzkörper-Scan

Termine für den Ganzkörper-Scan der Muttermale werden ausschließlich über das Kontaktformular vergeben. Bitte füllen Sie alle Pflichtfelder vollständig aus und geben Sie im Feld „Ihr Anliegen“ an, dass Sie einen Ganzkörper-Scan wünschen. Zum Kontaktformular

Melanome mit der A-B-C-D-E-Regel erkennen

Ausschlaggebend für eine erste Einstufung sind Form und Farbe sowie andere Merkmale der Hautwucherung. Die A-B-C-D-E-Regel kann dabei helfen, bösartige Muttermale frühzeitig zu erkennen.

  • A = Asymmetrie
    Gewöhnliche (gutartige) Muttermale sind meistens rund oder oval und können so in 2 idente Hälften geteilt werden. Sie sind daher symmetrisch. Melanome sind häufig nicht symmetrisch.
  • B = Begrenzung
    Ist der Umriss eines Mals deutlich von der umgebenden normalen Haut zu erkennen, oder ist die Grenze verwaschen, „ausgefranst“, etc.?
  • C = Color
    Verfügt das Muttermal übere mehrere Farbtöne? (z. B. neben Braun noch Rot, Blau, Schwarz, Weiss, etc.)
  • D = Durchmesser
    Ist der Durchmesser des Muttermals größer als 6 mm?
  • E = Erhabenheit
    Steht das Muttermal von der Haut ab?

Sollten die genannten Regeln zutreffen, empfiehlt es sich, ehestmöglich einen Dermatologen aufzusuchen.

Wie oft sollte eine Muttermalkontrolle stattfinden?

Eine generelle Empfehlung, wie oft eine Muttermalkontrolle stattfinden sollte, kann hier nicht angegeben werden, da sich das Hautkrebsrisiko vor allem durch folgende Faktoren erhöhen kann.

  • bei einem Blutsverwandten wurde ein Melanom diagnostiziert
  • bei einem Selbst wurde bereits Hautkrebs diagnostiziert
  • viele Muttermale
  • Sonnenschäden auf der Haut
  • heller Hauttyp

Treffen eine oder mehrere der oben genannten Beschreibungen auf Sie zu, sollten Sie sich zumindest 1 Mal jährlich einer Hautkrebsvorsorge unterziehen. Wenn erst vor Kurzem ein Melanom diagnostiziert wurde, dann sogar alle 3 bis 6 Monate. Auch wer vermehrt zu Pigmentstörungen, wie z. B. Altersflecken neigt, sollte eine regelmäßige Untersuchung durchführen lassen, denn Altersflecken erhöhen das Melanomrisiko.

Zur Vereinbarung eines Termines bei Prof. Dr. Okamoto in Wien (Privatordination, keine Kassen) kontaktieren Sie die Ordination bitte per Telefon unter +43 1 40111-5701 oder verwenden Sie das Kontaktformular.

Muttermalentfernung in Wien

Bei verdächtigen Veränderungen hilft nur die operative Entfernung zur diagnostischen Absicherung. In der Ordination von Prof. Dr. Okamoto in Wien können auffällige Muttermale operativ entfernt werden.

Die Eingriffe erfolgen in lokaler Betäubung (Lokalanästhesie) in der Ordination oder nach entsprechender Terminvereinbarung auch in Allgemeinnarkose. Kleinere Veränderungen — etwa Muttermale unter 0,5 cm Durchmesser — können auf Wunsch auch oberflächlich entfernt werden (Curettage); dann kann die Naht entfallen und die Wunde heilt ab wie eine kleine Schürfwunde. Zur Diagnosestellung wird das entnommene Gewebe feingeweblich untersucht (Biopsie).

Muttermalkontrolle: Fragen & Antworten

Nein — die meisten Veränderungen der Haut sind nicht bösartig. Sie entarten nur selten und müssen weder behandelt noch entfernt werden. Dazu zählen unter anderem:

  • Muttermale (lat. Naevi)
  • Seborrhoische Keratosen („Alterswarzen“)
  • Hämangiome („Blutschwamm“)
  • Lipome
  • Warzen

Die Auflichtmikroskopie schafft hier Klarheit, wenn die Diagnose unklar ist.

Bei der Muttermalkontrolle wird die Haut von Kopf bis Fuß begutachtet. Auffällige Male werden mit dem Auflichtmikroskop genauer untersucht, das Details unter der Hautoberfläche sichtbar macht. Bei Bedarf werden die Aufnahmen digital gespeichert, sodass sich Veränderungen im zeitlichen Verlauf beurteilen lassen. Beim Ganzkörper-Scan wird darüber hinaus die gesamte Haut fotografisch erfasst — so lassen sich auch Veränderungen erkennen, die erst im Verlauf neu auftreten. Ergibt sich ein Verdacht, kann das betreffende Mal operativ entfernt und feingeweblich untersucht werden.

Beim Ganzkörper-Scan oder Bodyscan, auch bekannt als „Muttermal-Scan“, wird die gesamte Haut mit einem hochauflösenden Kamerasystem aufgenommen. Dadurch lassen sich sämtliche Veränderungen der Haut objektiv beurteilen und im zeitlichen Verlauf vergleichen — auch Hautveränderungen, die erst später neu auftreten. Die Untersuchung ist schmerzfrei.

Nein. Die Untersuchung mit dem Auflichtmikroskop ist schmerzfrei — das Gerät wird lediglich auf die Haut aufgesetzt. Auch die digitale Auflichtmikroskopie und der Ganzkörper-Scan sind schmerzfrei und können problemlos in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Juckreiz allein ist kein sicheres Zeichen für eine bösartige Veränderung — er kann viele harmlose Ursachen haben, etwa Reibung durch Kleidung oder trockene Haut. Tritt der Juckreiz jedoch gemeinsam mit einer Veränderung von Form, Farbe oder Größe auf oder hält er über längere Zeit an, sollte das Muttermal fachärztlich untersucht werden. Die Auflichtmikroskopie klärt in kurzer Zeit, ob eine weitere Abklärung nötig ist.

Ein Muttermal, das ohne äußere Ursache blutet oder nässt, sollte zeitnah fachärztlich abgeklärt werden. Blutet es nach einer Verletzung — etwa beim Rasieren oder durch Kratzen — ist das in der Regel unbedenklich; heilt die Stelle jedoch nicht ab oder verändert sie sich danach, gilt dasselbe. Bei verdächtigen Veränderungen hilft nur die operative Entfernung zur diagnostischen Absicherung.

Bei einer oberflächlichen Abtragung entsteht eine Wunde, die verkrustet. Sie ist vor Infektionen und mechanischen Belastungen wie Druck und Reibung zu schützen. Sollte genäht werden, so ist eine generelle Schonung erforderlich: die Stelle ist bis zur Nahtentfernung trocken zu halten, das heißt Schwimmen, Sauna, Laufen oder jegliche sportliche Betätigung kann zur Wundheilungsstörung führen und in weiterer Folge zu Schmerzen, Blutungen und Infektionen so wie große Narben führen.

Neben einer Narbenbildung ist auch eine Pigmentveränderung (heller oder dunkler) nicht auszuschließen; das kosmetische Ergebnis hängt wesentlich vom Heilungsverlauf, also vom Verhalten und Pflege nach der Operation ab. Für Eingriffe, die warten können, empfiehlt sich daher die Zeit vor und nach dem Sommer (z. B. Oktober bis April).

Termine für den Ganzkörper-Scan (Bodyscan) werden ausschließlich über das Kontaktformular vergeben – nicht telefonisch. Bitte füllen Sie alle Pflichtfelder vollständig aus und geben Sie im Feld „Ihr Anliegen“ an, dass Sie einen Ganzkörper-Scan wünschen.

Weiterführende Informationen

Sehen Sie zum Thema Hautkrebsvorsorge auch folgenden Artikel über Früherkennung von Hautkrebs. Sollte sich bei der Untersuchung ein Verdacht bestätigen, finden Sie hier Informationen zur Hautkrebsbehandlung sowie zu den einzelnen Formen: Melanom, Basaliom, Plattenepithelkarzinom.

Prof. Dr. Okamoto ist Dermatologe in 1090 Wien und ein erfahrener Hautarzt. Er berät Sie gerne bei Hautproblemen aller Art.

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Terminanfrage Praxis Dr. Okamoto

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