Basaliom - Behandlung in Wien bei Hautarzt Dr. Okamoto

Abbildung 1: Ein hautfarbener Knoten mit perlmutartig glänzender Oberfläche – ein typisches Beispiel eines Basalioms

Das Basaliom, oder auch Basalzellkarzinom genannt, ist die häufigste Form bösartiger Hauttumoren. Es wird auch als „semimaligne“ bezeichnet, da es unbehandelt weiter wächst, auf der anderen Seite jedoch selten streut und somit keine Metastasen (Absiedelungen in entfernten Organen) bildet. Metastasierungen treten nur bei sehr großen Basaliomen auf, die entsprechend lange unbehandelt geblieben sind. Diese werden oft von Patienten mit Kleidung überdeckt oder als Wundheilungsstörung gehalten und regelmäßig verbunden.

Ähnlich wie beim Plattenepithelkarzinom sind Basaliome meistens hell, und eine operative Entfernung des Tumors ist in der Regel ausreichend. Erfolgt diese Entfernung jedoch nicht vollständig, sind auch hier Rezidive (Wiederauftreten an der selben Stelle) zu erwarten.

Zur Vereinbarung eines Termins zur Behandlung eines Basalioms in Wien kontaktieren Sie Prof. Okamoto (Wahlarzt, keine Kassen) bitte per Telefon unter +43 676 967 4013 oder +43 1 40114/5701, per E-Mail an ordination@hautarztokamoto.at oder verwenden Sie das Online-Kontaktformular.

Terminvereinbarung

Ursprung – woraus entstehen Basaliome?

Basaliome entspringen aus entarteten Zellen der basalen Schicht der Epidermis, den sogenannten Basalzellen: daher auch der Name „Basalzellkarzinom“. Obwohl sie eher Plattenepithelkarzinomen ähnlicher sind als Melanome, entstehen Basaliome nicht nur an chronisch sonnenexponierter Haut, also an Stellen die gewöhnlich nicht durch Kleidung vor der Sonne geschützt sind. Sie treten auch an anderen Stellen auf, wie zum Beispiel Oberkörper, Arme oder Beine.

Aussehen – wie erkennt man Basaliome?

Basaliom - Behandlung in Wien bei Hautarzt Dr. Okamoto

Abbildung 2: Auch hier sind die typischen Kennzeichen eines Basalioms nicht zu verfehlen: Teleangiektasien

Analog zu den anderen Hautkrebsarten ist auch hier die Sonne als der wichtigste exogene (äußere) Risikofaktor zu nennen. Besonders helle Hauttypen mit geringer Neigung zur Bräunung sind gefährdet und sollten sich in Acht nehmen. Patienten mit einem bereits zuvor diagnostiziertem Basaliom oder anderen Formen von Hautkrebs (Melanom oder Plattenepithelkarzinom) sollten sich regelmäßig von einer Hautärztin oder von einem Hautarzt untersuchen lassen.

Prophylaxe

Analog zu den anderen Hautkrebsarten ist auch hier die Sonne als der wichtigste exogene (äußere) Risikofaktor zu nennen. Besonders helle Hauttypen mit geringer Neigung zur Bräunung sind gefährdet und sollten sich in Acht nehmen.

Behandlung (Stand Februar 2016)

Kleine, oberflächliche Basaliome können mit flüssigem Stickstoff vereist werden. Dabei bildet sich innerhalb der ersten 24 Stunden eine mit Flüssigkeit gefüllte Blase. Sie reisst dann ein und das Basaliom fällt ab. Alternativ dazu können auch diverse Lokaltherapien (Cremen), die für die Behandlung von oberflächlichen Basaliomen zugelassen sind, angewendet werden.

Invasive Basaliome, die bereits die oberste Schicht durchbrochen haben, sollten vollständig exzidiert (herausgeschnitten) werden. Nur eine histologische Untersuchung des entfernten Gewebes kann die vollständige Entfernung bestätigen. Sollten mehrere Basaliome zu entfernen sein, kann man sich als Alternative eine sogenannte photodynamische Therapie überlegen. Hier werden die einzelnen Stellen mit UV bestrahlt, nachdem sie mit einer Creme auf UV besonders empfindlich gemacht werden. Somit sterben die Zellen, aus denen die Basaliome bestehen ab. Diese Behandlung erspart einem Operationen, die Narben hinterlassen. Allerdings ist diese Behandlung nicht für jeden Patienten geeignet und engmaschige Nachkontrollen sind erforderlich. Denn nur eine operative Entfernung kann die Diagnose und die vollständige Entfernung sicherstellen.

Bei inoperablen oder (selteneren) metastasierten Basaliomen besteht auch seit wenigen Jahren die Möglichkeit einer Therapie mit Vismodegib. Es handelt sich hierbei um eine neuartige Behandlungsform, in der ein bestimmter Signalweg in den Zellen, aus denen ein Basaliom besteht, gehemmt wird. Diese Behandlung wird in Form von Tabletten eingenommen und kann daher zuhause durchgeführt werden. Jedenfalls wird eine regelmäßige Kontrolle der Haut bei der Hautärztin oder beim Hautarzt nach der Behandlung dringend empfohlen.

Gutartige Hauttumore

Die meisten Veränderungen sind jedoch nicht bösartig. Diese Veränderungen entarten selten und müssen nicht behandelt oder entfernt werden. Dazu zählen:

  • Muttermale (lat. Naevi)
  • Seborrhoische Keratosen („Alterswarzen“)
  • Hämangiome („Blutschwamm“)
  • Lipome
  • Warzen

Bitte beachten Sie:

Der Inhalt dieser Seite dient lediglich zur Information von Patientinnen und Patienten und stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Diagnose und Behandlung hängt von der jeweiligen Situation bzw. Begebenheit ab und kann unter Umständen von der oben beschriebenen abweichen. Im Falle einer Unklarheit fragen Sie bitte Ihre Hautärztin bzw. Ihren Hautarzt.

Terminanfrage Praxis Dr. Okamoto

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