Hautkrebs kann wie jede Krebsart in andere Organe streuen und dabei ein Versagen der betroffenen Organe verursachen. So führen Metastasen im Gehirn zum Beispiel zu neurologischen Ausfällen wie Sprachstörungen, Lähmungen, Sehstörungen, Gedächtnisstörungen, epileptischen Anfällen, in der Lunge zu Atemstörungen und in der Niere zu Nierenversagen. Dabei werden dem Körper zunehmend die Nährstoffe entzogen, und auch das Immunsystem wird geschwächt. Die Gesamtheit dieser Funktionsverluste führt letztendlich zum Tod.
Über den Autor: Univ. Prof. Dr. Ichiro Okamoto
Univ. Prof. Dr. Ichiro Okamoto ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie und führt seit 2008 eine eigene Privatordination in Wien. Als Hautarzt in 1090 Wien, Lazarettgasse 16–18, hat er sich auf Hautkrankheiten, Muttermalkontrolle und Hautkrebsbehandlung spezialisiert. Er studierte Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien und ist als klinischer Oberarzt an der Universitätsklinik für Dermatologie (AKH Wien) tätig. Zusätzlich ist er Belegarzt an der Privatklinik Rudolfinerhaus, der Wiener Privatklinik und der Privatklinik Confraternität.