Behandlung von Nesselsucht

Nesselsucht oder auch Nesselausschlag (Urtikaria) tritt plötzlich auf und kennzeichnet sich durch einen blassen bis roten Ausschlag auf der Haut. Sie entstehen häufig plötzlich und können über Monate bestehen bleiben. Meist sind die Veränderungen auf der Haut beschränkt. Allerdings können Sie auch im ganzen Körper – also auch innen – sich ausbreiten und verschiedene Beschwerden verursachen.

Zur Vereinbarung eines Termines zur Behandlung von Nesselsucht in Wien kontaktieren Sie Prof. Okamoto (Wahlarzt, keine Kassen) bitte per Telefon unter +43 676 967 4013 oder +43 1 40114/5701, per E-Mail an ordination@hautarztokamoto.at oder verwenden Sie das Online-Kontaktformular.

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Informationen rund um Nesselsucht/Nesselausschlag (Urtikaria) bei Hautarzt Dr. Okamoto in Wien

Typische Symptome bei einem Nesselausschlag

Informationen zu Nesselsucht/Nesselausschlag bei Dr. Okamoto - Hautarzt in Wien

Urtikaria ist im Aussehen vergleichbar mit einem Ausschlag nach dem Kontakt einer Brennessel (deswegen auch der Name). Meist wird dieser Ausschlag von unterschiedlich starkem Juckreiz begleitet. Die Hautveränderungen werden Quaddeln genannt und können an einzelnen Stellen oder am gesamten Körper auftreten. Die einzelnen Quaddeln sind von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern groß, können für sich allein stehen oder größere Flächen bilden.

Die Quaddeln können innerhalb von 24 Stunden verschwinden, um an derselben oder an anderen Stellen wieder aufzutreten. Im Extremfall können sich jedoch die Schwellungen und Rötungen auch im gesamten Körper ausbreiten. Insbesonderen sind Schwellungen der Lippen, der Zunge, des Gaumens bis hin zum Kehlkopf gefährlich, da sie zur Verengung der Atemwege und somit zur Atemnot führen können. Dabei schwillt häufig das Gesicht bis hin zur Unkenntlichkeit an (Angioödem). Weitere systemische Wirkungen sind Blutdruckabfall und allergischer Schock.

Ursachen und Auslöser

Die Ursache für die Nesselsucht liegt im Wesentlichen in der Ausschüttung vom Histamin aus den Abwehrzellen des Immunsystems (den Mastzellen)  in der Haut. Histamine sind Botenstoffe, welche die Blutgefäße erweitern und sie so durchlässig für die Blutflüssigkeit machen. Nun kann die Flüssigkeit austreten und sich in der Lederhaut sammeln und zu den sichtbaren Quaddeln führen. Gleichzeitig stellt Histamin die Ursache zur Entstehung von Juckreiz dar.

Diese Histaminausschüttung kann sich nicht nur auf der Haut sondern auch im Körper ausbreiten (siehe oben). Der Verlauf ist sehr unterschiedlich und kann von wenigen Stunden bis Wochen (akute Urtikaria) und Monate andauern (chronische Urtikaria).

Die Auslöser für die Histaminausschüttung sind vielfältig. Häufig sind  Nahrungsmittel oder Medikamente Auslöser.  Bei wiederholten Auftreten sollte eine Allergie mittels eines Allergietests ausgeschlossen werden. Weitere Auslöser sind Infektionen, Autoimmunerkrankungen, angeborene Krankheiten so wie Einwirkungen von Wärme, Kälte oder Druck. Leider bleibt die Ursache in vielen Fällen ungeklärt.

Häufige Auslöser

  • Allergene (besonders Nahrungsmittel wie Meeresfrüchte, Schalentiere oder Nüsse)
  • Infektionen (Bakterien, Parasiten, Viren)
  • Innere Erkrankungen (Schilddrüsen-Fehlfunktionen, Autoimmunkrankheiten, Rheumatische Krankheiten)
  • Insektengifte (Bienen-, Wespen- oder Hornissengift), Physikalische Einwirkungen (Kälte, Wärme, Sonnenlicht, Wasser, Schweiß, Druck)
  • Medikamente (Schmerzmittel, Antibiotika, ACE-Hemmer)

3 charakteristische Eigenschaften der Quaddeln:

  • Spontane Schwellung der Haut mit Rötung der Umgebung (Quaddeln)
  • Juckreiz oder Brennen der Schwellungen
  • Quaddeln verschwinden und treten erneut innerhalb von eins bis zwei Tagen auf

Die Behandlung

Die Behandlung in akuten Situationen erfolgt symptomatisch. In leichten Fällen ohne Beteiligung des Kreislaufs (Blutdruckabfall, Schwindel, Atemnot), ist eine Behandlung mit Tabletten (Antihistaminika) ausreichend. Oft vergehen die Quaddeln auch ohne medikamentöse Therapie. Sollten die Quaddeln sich ausbreiten oder länger bestehen, ist das Aufsuchen ärztlicher Hilfe dringend anzuraten. Eine Behandlung mit Infusionen über mehrere Tage kann erforderlich sein.

Bei akuten Formen ist die Prognose sehr gut, da der Nesselausschlag ja selbstlimitiert ist. Bei chronischer Nesselsucht sind ca. 50 % nach 6 Monaten beschwerdefrei, wobei hier etwa 10 % noch Jahre später mit Beschwerden rechnen müssen.

Hautarzt Dr. Okamoto informiert über Nesselsucht

Univ. Prof. Dr. Okamoto, Spezialist für Hautkrankheiten in Wien, informiert als medizinischer Experte für Dermatologie und Venerologie über Nesselsucht/Nesselausschlag auch auf netdoktor.at.

Terminanfrage Praxis Dr. Okamoto

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