Behandlung von Herpes

Herpes simplex (besser bekannt unter Fieberblasen) ist eine meist harmlose, aber unangenehme Erkrankung, welche durch eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht wird. Dieser kann schmerzhafte Bläschen enstehen lassen.

Fast 90 % der Bevölkerung hatten im Laufe des Lebens Kontakt mit dem Virus, doch vielen ist es gar nicht bewußt, da der Virus nicht bei jeden aktiv wird.

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Typische Symptome bei einer Fieberblase

Fieberblasen Behandlung in Wien bei Hautarzt Dr. Okamoto

Bei einer erstmaligen Infektion mit dem Herpes Virus beträgt die Inkubationszeit 3 bis 9 Tage, in ganz seltenen Fällen sogar bis zu 6 Wochen. Die Erstinfektion verläuft in den meisten Fällen unscheinbar, so dass ein Großteil der Menschen gar nicht weiß, ob sie den Virus in sich tragen oder nicht. Bricht eine Fieberblase aus, ist dies zu anfangs mit einem Spannungsgefühl und Juckreiz verbunden, hin und wieder auch mit Schmerzen. Nach ca. 2 Tagen entstehen an dieser Stelle kleine Bläschen. Nach kurzer Zeit platzen diese auf und es bildet sich eine Kruste. Manchmal können Fieberblasen auch durch systemische Symptome (z.B. Lymphknotenschwellung, Müdigkeit und Fieber, daher der Name) begleitet werden. Generell heilt eine Fieberblase in 7 bis 10 Tagen wieder ab. Allerdings kann sie bei schwer immunsupprimierten Patienten sich ausbreiten und schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Fieberblasen sind zudem nicht nur auf die Lippen beschränkt und können im Prinzip überall auftreten.

Ursachen und Auslöser von Fieberblasen

Die Ursache für Fieberblasen ist eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus (HSV), der hierzulande sehr verbreitet ist: ca. 90 Prozent sind infiziert.

Warum jedoch der eine Fieberblasen bekommt und der andere nicht ist nicht geklärt. Es dürfte jedoch unter anderem vom Immunsystem und vom Alter der Betroffenen abhängig sein. Bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen treten oft in unregelmäßigen Abständen immer wieder Fieberblasen auf, wobei sie im späteren Erwachsenenalter tendentiell seltener auftreten. Außerdem spielen andere Faktoren wie Allgemeinzustand, andere Krankheiten aber auch physikalische Faktoren wie Sonnenstrahlen) eine Rolle.

Das Herpes-simplex-Virus wird in 2 Untergruppen aufgeteilt: Typ 1 und Typ 2. Für die meisten Fieberblasen ist HSV 1 der Auslöser und wird über eine Schmierinfektion, wie zum Beispiel beim Küssen oder beim Benützen desselben Geschirrs übertragen. In den meisten Fällen erfolgt die Ansteckung bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter.

Das Herpes-simplex-Virus Typ 2 ist in ca. 20 bis 30 % der Fälle der Auslöser von Fieberblasen im Genitalbereich. Hier erfolgt die Ansteckung ebenfalls über direkten Kontakt (z.B. Geschlechtsverkehr). Allerdings ist die Ansteckung nicht streng anatomisch beschränkt. Infektionen mit Herpes-simplex-Virus Typ 2 können somit auch außerhalb des Intimbereiches auftreten.

Mechanismus

Der HSV gelangt meist durch die Mundschleimhaut in den Körper, wo er entlang der Nervenfasern zum sogenannten Ganglion trigeminale (eine Verzweigung des Gesichtsnervs) wandert. Dort bleibt der Virus zeitlebens in den Nervenwurzeln um theoretisch jederzeit aktiv zu werden.

Hier sind die häufigsten Auslöser für Herpes simplex oder Fieberblasen:

  • “Stress” (emotional wie auch physisch)
  • banale Krankheiten wie Erkältungen
  • Zahnärztliche Behandlungen
  • Starke UV-Strahlungen (Sonnenbrand!)
  • Immunschwäche bei bestimmten Krankheiten oder durch Medikamenteneinnahme
  • Hormonelle Ursachen (Menstruation, Schwangerschaft, Stillzeit)

Die Behandlung von Fieberblasen

Es gibt sowohl lokale (Cremen) als auch systemische (Tabletten) Therapien gegen Herpes. Bei Auftreten von den ersten Symptomen, sogenannten Prodromi (z. B. Jucken, Kribbeln), sollte man bereits mit der Behandlung beginnen. Leider gibt es jedoch keine Therapie, die das Virus aus dem Körper vollständig eliminiert. Bei einem Ausbruch ist weiters auch große Hygiene und Vermeidung von direkten Kontakt mit oder von anderen Personen wichtig (Ansteckungsgefahr!).

Hautarzt Dr. Okamoto informiert über Fieberblasen

Univ. Prof. Dr. Okamoto, Spezialist für Hautkrankheiten in Wien, widerlegt, bzw. bestätigt als medizinischer Experte für Dermatologie und Venerologie 9 Mythen zu Fieberblasen.

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